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Beschluss Initiativantrag 5: Frauenrechte für Afghanistan jetzt und künftig sichern, beschlossen auf dem SPD-Bundesparteitag in Nürnberg, 19. - 22. November 2001
Die Bundesregierung wird aufgefordert, sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten für die Rechte der Frauen in Afghanistan einzusetzen. Es ist unverzichtbar, in die Bemühungen um eine Aufbauhilfe demokratischer und wirtschaftlicher Strukturen in Afghanistan Frauen als gleichberechtigte Gesprächs- und Verhandlungspartnerinnen mit einzubeziehen.
Kontakte zu Oppositionsgruppen von Frauen in Afghanistan und den Grenzgebieten, insbesondere RAWA, müssen aufgebaut und gestärkt werden. Das Selbstbestimmungsrecht der Frauen und die Wahrung der universellen Menschenrechte müssen in den Mittelpunkt des Aufbaus künftiger staatlicher Strukturen gestellt werden.
Eine Unterstützung der Mitglieder möglicher künftiger Regierungen muss von der gleichberechtigten Beteiligung von Frauen abhängig gemacht werden.